Treppenlift kaufen – so finden Sie das passende Modell

Ein Treppenlift ist für viele Senioren und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen eine große Erleichterung im Alltag. Doch auf was müssen Sie beim Kauf eines Treppenlifts achten? In diesem Beitrag erhalten Sie wertvolle Tipps zu Beratung, Einbau, Kosten und der Wahl des richtigen Modells.

Individuelle Beratung ist das A und O

Da jeder Treppenverlauf anders ist, sollten Sie sich vor dem Kauf unbedingt persönlich von Fachleuten beraten lassen.

Ein guter Anbieter kommt für eine kostenlose Begutachtung Ihrer Räumlichkeiten vorbei und kann Ihnen dann passgenau Optionen aufzeigen. Fragen Sie auch konkret nach möglichen Zuschüssen.

Vertrauen Sie auf Anbieter aus Ihrer Region mit viel Erfahrung und guten Referenzen. Und seien Sie misstrauisch bei Lockangeboten mit versteckten Kosten.

So läuft die fachgerechte Montage ab

Die Montage sollte immer durch geschultes Fachpersonal des Anbieters erfolgen, ansonsten erlöschen Garantie- und Gewährleistungsansprüche.

Üblicher Ablauf:

  • Demontage des Geländers
  • Befestigung der Halterungen im Mauerwerk
  • Montage und Justierung der Schiene
  • Anschluss an die Stromversorgung
  • Einbau und Probebetrieb des Lifts
  • Prüfung durch Sachverständige
  • Ausführlicher Test und Einweisung

Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen

Die Kosten für einen Treppenlift liegen etwa zwischen 2.000 und 10.000 Euro. Ausschlaggebend sind:

  • Neugerät oder Gebrauchter
  • Art des Lifts (Sitzlift, Plattformlift etc.)
  • Anzahl der Etagen
  • Gerade oder kurvige Treppe

Ein Großteil entfällt auf Einbau und Montage. Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie die Preise.

Gebrauchte Treppenlifte – eine gute Alternative?

Um Kosten zu sparen, kann sich der Kauf eines generalüberholten gebrauchten Treppenlifts lohnen. Dieser ist oft 50% günstiger als ein Neugerät.

Vorteile:

  • Niedrigere Kosten
  • Schnellere Lieferung möglich
  • Einbau oft einfacher

Prüfen Sie den Lift vor Ort eingehend auf Verschleiß. Lassen Sie diesen von einem Fachmann begutachten.

Individuelle Lösungen für den Innen- und Außenbereich

Für gerade Treppen im Innenbereich eigenen sich kompakte Sitzlifte mit kleinem Platzbedarf.

Für den Außenbereich sollte es ein witterungsbeständiger und robuster Lift mit Schutzkabine sein.

Bei kurvigen, engen Treppen sind Speziallifte mit klappbaren Elementen ratsam. Lassen Sie sich hier individuell beraten.

Zuschüsse beantragen und Steuern sparen

Informieren Sie sich vor dem Kauf über mögliche Zuwendungen:

  • Pflegekassenzuschüsse ab Pflegegrad 1
  • KfW-Förderung bis zu 4.000 Euro
  • Steuerliche Absetzbarkeit von Behinderteneinbauten

Fazit – mit dem richtigen Lift mobil bleiben

Nehmen Sie sich Zeit, vergleichen Sie Anbieter und nutzen Sie kostenlose Beratungsangebote.

Nur mit dem passenden Treppenlift für Ihre individuelle Situation bleiben Sie auch in den eigenen vier Wänden komfortabel mobil. Informieren Sie sich zudem über alle verfügbaren Zuschüsse.

So finden Sie garantiert den optimalen Treppenlift, der Ihren Alltag entscheidend erleichtert.

Ihre häufigsten Fragen zum Thema Treppenlift beantwortet:

Wie viele Etagen kann ein Treppenlift maximal überwinden?

Moderne Treppenlifte schaffen in der Regel bis zu 12 Meter Förderstrecke. Damit lassen sich je nach Höhe bis zu 4-5 Etagen überbrücken.

Kann ich einen Treppenlift auch selber einbauen?

Experten raten dringend davon ab. Die Montage erfordert hohes technisches Geschick und sollte dem Fachbetrieb überlassen werden.

Wie breit muss die Treppe für einen nachträglichen Einbau sein?

Als Richtwert sollten mindestens 70 Zentimeter nutzbare Breite gegeben sein. Unter 60 cm kann es kritisch werden.

Kann ein Treppenlift auch an einem Geländer angebracht werden?

An einem stabilen Geländer ist eine nachträgliche Montage in vielen Fällen gut möglich. Dies sollte jedoch der Fachbetrieb prüfen.

Wie lange dauert der Einbau eines Treppenlifts?

Die Montage durch erfahrene Monteure dauert in der Regel ein bis zwei Tage. In komplexen Fällen auch etwas länger.

Treppenlift-Einbau: Schritt für Schritt erklärt

Hier die wichtigsten Schritte beim fachgerechten Treppenlift-Einbau:

1. Besichtigung vor Ort

  • Prüfung der örtlichen Gegebenheiten
  • Festlegung des Modells
  • Erstellung eines Angebots

2. Vorbereitende Demontage

  • Abbau des Geländers
  • Entfernen von Stolperfallen
  • Sicherung von Elektrik/Installation

3. Installation der Halterungen

  • Befestigung der Wand- und Deckenhalter
  • Verstärkung der Unterkonstruktion
  • Überprüfung der Statik

4. Montage der Schiene

  • Passgenaue Montage der Schienenelemente
  • Exakte Justierung der Schiene am Treppenverlauf
  • Optionale Montage eines zweiten Handlaufs

5. Installation des Lifts

  • Einhängen und Verkabelung des Lifts
  • Anschluss an die Stromversorgung
  • Installation der Steuerelemente

6. Test und Abnahme

  • Ausführliche Testfahrten
  • Prüfung durch Sachverständigen
  • Abnahmeprotokoll und Übergabe

7. Einweisung des Nutzers

  • Demonstration der Sicherheitsfunktionen
  • Erklärung der Bedienung
  • Beantwortung aller Nutzerfragen

Sind Mietmodelle für Treppenlifte empfehlenswert?

Vorteile sind die geringeren Anfangsinvestitionen. Nachteile sind die langfristig höheren Kosten gegenüber einem Kauf.

Wo findet man einen seriösen Anbieter in meiner Nähe?

Fragen Sie Ihren Physiotherapeuten oder Arzt nach Empfehlungen. Achten Sie auf langjährig am Markt etablierte Unternehmen.

Ab welchem Alter oder Pflegegrad gibt es Zuschüsse?

Grundsätzlich schon ab Pflegegrad 1. Die Anträge sollten mit einem Kostenvoranschlag des Anbieters gestellt werden.

Checkliste: Passt ein Treppenlift in mein Zuhause?

Anhand dieser Checkliste finden Sie heraus, ob bei Ihnen ein Treppenlift möglich ist:

  • Ist die Treppe mindestens 70 cm breit?
  • Bleiben nach Einbau des Lifts 60 cm Restbreite?
  • Ist die Treppe gerade oder nur leicht kurvig?
  • Sind die Stufen alle gleichmäßig hoch?
  • Ist der Treppenabsatz oben ausreichend bemessen?
  • Kann der Lift seitlich am Geländer montiert werden?
  • Sind maximal 12 Meter Höhenunterschied bzw. 4-5 Etagen zu überbrücken?
  • Ist die Deckenstatik für einen Lift ausreichend?
  • Sind Steckdosen für Stromanschluss vorhanden?
  • Ist die Eigentümergemeinschaft im Mehrfamilienhaus einverstanden?

Wenn Sie die meisten Punkte mit „Ja“ beantworten können, steht einem Treppenlift wahrscheinlich nichts im Wege. Lassen Sie die genaue Machbarkeit immer von einem Fachbetrieb prüfen.

1. Welche Arten von Treppenliften gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Treppenliften, die für unterschiedliche Treppenmodelle und Bedürfnisse geeignet sind. Zu den gängigsten gehören Sitzlifte, die Personen bequem die Treppe hinauf und hinunter befördern. Es gibt auch Plattformlifte, die Rollstuhlfahrern ermöglichen, die Treppe sicher zu überwinden. Des Weiteren gibt es auch Treppenlifte für den Außenbereich, die sich für den Einsatz im Freien eignen.

2. Wie finde ich den passenden Treppenlift für meine Treppe?

Um den passenden Treppenlift für Ihre Treppe zu finden, ist es wichtig, die baulichen Gegebenheiten zu berücksichtigen. Messen Sie die Treppenstufen und berücksichtigen Sie die Kurven oder eventuelle Hindernisse. Beratungsgespräche mit spezialisierten Unternehmen können Ihnen bei der Auswahl helfen und weitere Informationen zur Verfügung stellen.

3. Was kostet ein Treppenlift in etwa?

Die Kosten für einen Treppenlift können variieren, abhängig von verschiedenen Faktoren wie dem Modell, der Ausstattung und der Installation. Grundsätzlich können die Preise für einen neuen Treppenlift zwischen 4.000 Euro und 10.000 Euro liegen. Gebrauchte Treppenlifte können eine kostengünstigere Option darstellen und bereits ab 2.000 Euro erhältlich sein. Ein Preisvergleich bei verschiedenen Anbietern kann Ihnen dabei helfen, ein passendes Angebot zu finden.

4. Gibt es Zuschüsse für den Kauf eines Treppenlifts?

Unter bestimmten Voraussetzungen können Zuschüsse für den Kauf eines Treppenlifts von der Pflegekasse oder der Krankenkasse beantragt werden. Dies ist insbesondere bei einem entsprechenden Pflegegrad möglich. Es ist empfehlenswert, sich im Vorfeld bei den zuständigen Stellen über die genauen Voraussetzungen und finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren.